Bodenfunde aus Osteuropa

 
  Boykottieren Sie den Handel mit Bodenfunden jeglicher Art! 
Auf dem Markt  wird in großem Umfang mit  „Bodenfunden“ aus Osteuropa gehandelt. Zum Teil sind diese auch offen als solche angegeben. Der Ankauf solcher Stücke ist unserer Meinung nach nicht unproblematisch, da es leider auch rücksichtslose Menschen gibt, die nicht davor zurückschrecken Kriegsgräber zu schänden, um an Erkennungsmarken, Orden, Koppelschlösser etc. zu kommen. 

Erschwerend hinzu kommt, dass man auch noch heute anhand der Erkennungsmarken den Träger ermitteln kann und es noch genug Menschen gibt, die nicht wissen, was mit ihrem Angehörigen geschehen ist. Eine Meldung des Grabes an die Deutsche Kriegsgräberfürsorge oder das Deutsche Rote Kreuz könnte diesen Menschen Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen geben und eine würdige Bestattung ermöglichen. Sind solche Gräber erst einmal geplündert, ist eine Recherche unmöglich geworden! Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat wiederholt auf diesen Zusammenhang hingewiesen.
Jeder der solche Bodenfunde kauft, sollte sich deshalb fragen, ob er diese Praxis unterstützen und weiter anregen möchte. Außerdem ist die Sammelwürdigkeit meist nicht gegeben, da diese Stücke oft stark oxidiert sind.
Wir möchten Sie daher bitten, solche Artikel zu boykottieren und die Händler und alle die den Handel ermöglichen, offen zu kritisieren!

Aus diesem Grund haben wir eine Initiative gestartet, um Handel mit solchen Artikel einzuschränken.

Händlern wir die Möglichkeit gegeben, sich freiwillig zu verpflichten nicht mit Bodenfunden zu handeln.

 

 

   
   
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